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Einladung: Gemeinschaftsbildungs-Wochenende vom 4-6 Mai 2018: Wie entsteht Gemeinschaft?

Pfingsten16_Ingo_IMG_9849_stitchIn einer „Group of all leaders“ lernen wir verbindende, Gemeinschaft stiftende Kommunikation als innere Haltung.

Wie bleiben wir in Gruppen, Arbeitsteams oder als Paar im Kontakt, wenn es schwierig wird?

Der Prozess lügt nicht – er zeigt das, was ist, und nicht, was sein sollte. Mit der Bereitschaft zu aufrichtiger Kommunikation erleben wir wahrhaftigen, nährenden Kontakt. Unsere Beziehungen werden tiefer und gesünder. Konkurrenz und Eifersucht können in einem Raum von Verbundenheit aufgelöst werden.

Wir beginnen mit einer kurzen Einführung in die 4 Phasen der Gemeinschaftsbildung.

Pseudo-Gemeinschaft: „Wir sind doch alle gleich und haben gleiche Ziele.“

Chaos: Unterschiede, Erwartungen werden nicht mehr geleugnet, sondern ausgesprochen.

Leere: Ich nehme meine Maske ab, zeige mich in meiner Verletzlichkeit mit all meinen Ängsten und Schatten – wer ich wirklich bin.

Authentische Gemeinschaft: Celebrate the difference! Wir spüren Verbundenheit in all unserer Unterschiedlichkeit.

Mit den Kommunikationsempfehlungen, dem Herzstück der Gemeinschaftsbildung steigen wir direkt in den Prozess ein. Sie unterstützen uns, ehrlich und offen zu kommunizieren und präsent zu bleiben, auch wenn es schwierig wird. Nicht ganz nebenbei bringen sie oft eine wohltuende Entschleunigung in den Prozess.

Die Prozessbegleiter_innen unterstützen die Gruppe durch ihre Präsenz und geben Feedback. Wir legen Wert darauf, dass die Gruppe aus sich selbst heraus die Erfahrung von Gemeinschaft macht. Es geht explizit nicht darum, die Gruppe dorthin zu bringen durch Anleitung oder Impulse von außen.

Leitung: Ina Welpmann und Stefan Leisner

Datum: 4 – 6. Mai 2018

Preis: € 230 / 170 KG (Selbsteinschätzung) + € 103 U&V/KT

Anmeldung: ina.welpmann@web.de

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Einladung: Gemeinschaft erfahren mit Community Building

Ein offener Community Building Prozess für Interessierte
veranstaltet vom Netzwerk Community Building am 20. bis 22. Januar 2017 in Berlin
(Beg-)Leitung: Susanne Gierens und Stefan Leisner (Netzwerk Community Building)

Um in unsere größten Möglichkeiten zu gelangen – einzeln und als Gruppe – braucht es einen Raum, der uns Freiheit und Verbindlichkeit in gleicher Weise gewährt und uns dabei unterstützt, alte Muster und Narrative aufzugeben, damit „das Neue“ in die Welt kommen kann. In diesem Raum können wir uns kraftvoll miteinander zu etwas verbinden, das über uns als Einzelne hinausgeht, ohne dass wir uns selbst darin verlieren.

Wir gestalten diesen Raum mit Hilfe des Community Building ( Gemeinschaftsbildungs-) Prozesses: vor ca. 30 Jahren von Morgan Scott Peck, einem amerikanischen Psychiater, Therapeuten und Schriftsteller entwickelt und beschrieben, haben wir seine Methode, besser: seinen „Werkzeugkoffer“, weiterentwickelt im Hinblick auf die Erfordernisse und Bedingungen des 21. Jahrhunderts.
In seinem Buch „The different drum“ (die deutsche Ausgabe heißt „Gemeinschaftsbildung“) hat Scott Peck genau dieses Phänomen des „anderen Klangs“ beschrieben, das er in seiner Arbeit mit Gruppen gemacht hat: in einem sehr einfachen, aber bestimmten Setting als Gruppe durch einen Prozess gehen – mit verschiedenen Phasen, vielleicht ein wenig vergleichbar einem Geburtsprozess – um dann den Geist wirklicher Gemeinschaft zu erfahren.

Und was geschieht genau „im Prozess“?

NCBDiese Frage wird oft gestellt und ist nicht leicht zu beantworten, denn es gibt wenig „Handfestes“ wie Methoden, Arbeitsformen, Regeln etc. Lasst es uns so beschreiben:
Die Teilnehmer*innen sitzen im Kreis zusammen. Es gibt keine Vorgaben bis auf einige (Kommunikations-)Empfehlungen, die dabei unterstützen mehr zu sich selbst zu finden, zu schauen, was kommt, was ausgedrückt werden will. In diesem Sein steckt all unsere Präsenz, unsere Energie, unsere Kraft, auch da, wo Stille ist und scheinbar nichts passiert. Wir (Beg-)Leiter*innen beobachten, was in der Gruppe vor sich geht, geben evtl. einen Impuls, ein Feedback, aber geben nichts vor, bestimmen nicht, wohin es gehen soll. Unsere Aufgabe ist es, den Raum zu halten und das Geschehen zu bezeugen.
Es geht um das eigene innere Erleben wie um das gemeinsame Erleben in der Gruppe, dieses miteinander zu teilen, unmittelbar, ehrlich und nicht theoretisierend.
Mit der Bereitschaft zu aufrichtiger Kommunikation und verbindlichen Beziehungen können wir die Erfahrung von wirklicher Gemeinschaft und wahrhaftigem Kontakt erleben, um darin individuell und als Kollektiv zu wachsen und die Intelligenz zwischen uns/in der Gruppe voll zu entfalten – also hilfreich für Gemeinschaften, Gruppen, Paare, für alle, die mehr als nur oberflächliche Begegnungen miteinander suchen. Gemeinschaftsbildung und Persönlichkeitsentwicklung gehören zusammen. Das eine braucht und fördert das andere.
So ist der Gemeinschaftsbildungsprozess viel mehr als eine Methode der gruppendynamischen Arbeit. Er ist ein Weg, eine Haltung, die einzunehmen sich positiv und klärend auf das Zusammenleben und/oder –arbeiten auswirkt. Der Prozess lügt nicht, er zeigt was ist, und nicht, was sein sollte oder sein könnte. Das ist manchmal unangenehm und macht keinen Spaß und führt doch sicher zur Entdeckung der eigenen Quelle.
Was aber tatsächlich im Prozess geschieht, ist nur selbst zu erleben, immer wieder und immer anders. Dieser Prozess hört niemals auf und ist jedes Mal eine Reise ins Unbekannte.

Zeiten:

Freitag, 20. Januar, 18.00 – 21.30
Samstag, 21. Januar, 10.00 – 13.00, 15.00 – 18.00, 19.00 – 21.30
Sonntag, 22. Januar, 10.00 – 13.00

Eingeladen sind:

Menschen, die bereit sind sich einzulassen auf Prozesshaftigkeit und Lust haben, das Unbekannte einzuladen. Vorerfahrungen mit dem Community Building Prozess sind nicht notwendig.

Ort:

Berlin, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben

Teilnahmebeitrag:

120 – 200 € (nach Selbsteinschätzung)

Zu uns: 

Susanne Gierens – Ausbildung 2008 zum „Facilitator im Community Building Process“ nach Scott Peck bei L. Kanters & A. Bertens, NL und seither (Beg-)Leitung zahlreicher Gruppen in CB Prozess, Supervision von Gemeinschaften sowie Leitung offener CB Seminare. Lebt seit 2006 in einer Intentionalen Lebensgemeinschaft (www.ltgj.de)
Stefan Leisner – lebt und arbeitet in Potsdam. Bildner im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich mit Schwerpunkt Kreiskultur, Philosoph (M.A.). Begleitung von CB-Prozessen seit 2014 (www.beriah-gemeinschaftsbildung.de)

Info/Kontakt/Bankverbindung

Organisatorisches: Gesa Gordon, gesa.gordon@t-online.de
Inhaltliches: Susanne Gierens, susanne@netzwerk-cb.eu oder Stefan Leisner, stefan.leisner@beriah-gemeinschaftsbildung.de

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Nach der Anmeldung versenden wir eine Rechnung. Mit dem Begleichen der Rechnung ist der Teilnahmeplatz verbindlich reserviert. Die Anmeldung ist bis 14 Tage vor dem Termin kostenfrei stornierbar. Danach ist die Rückerstattung der Teilnahmegebühr nicht mehr möglich, ein*e Ersatzteilnehmer*in ist willkommen.

Bankverbindung: Offene Werkstatt Jahnishausen e. V.
IBAN: DE 9343 0609 6711 3898 7500
BIC: GENODEM1GLS
Verwendung: CB Berlin

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Neu in 2015: kostenfreie CB-Taster im SEKIZ

SEKIZ Logo, Copyright liegt beim SEKIZ.Wir wollen CB bekannter machen und würden uns freuen, wenn in Potsdam weitere CB Gruppen entstehen würden. Darum bieten wir im Jahr 2015 jeden ersten Montag im Monat  von 19-22 Uhr einen kostenfreien CB-Taster im Potsdamer Selbsthilfe und Informationszentrum (SEKIZ) an. Wir werden erst kurz etwas zum Ansatz CB erzählen und dann praktisch CB ausprobieren.

Wir hoffen durch das Angebot an einem Ort wie dem SEKIZ Menschen unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters zu erreichen.

Wir freuen uns auf interessierte, neugierige Menschen.

Wir beginnen, wenn sich mindestens 6 Menschen angemeldet haben.

Anmeldung bitte per E-Mail oder per Telefon.