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Forschungsreise auf hoher See

Was ist Gemeinschaft? Wie fühlt sich das an, wie kommt mensch dahin? Was bedeutet es für den Einzelnen und für eine Gruppe, eine Gemeinschaft zu werden?

Vor uns liegen unerforschte Gewässer.

Community Building gleicht einer abenteuerlichen Forschungsreise auf hoher See. Die Teilnehmer_innen sitzen im selben Boot und legen ab zu einer Reise auf ins Ungewisse. Das einzige, was sie mitbekommen haben, ist eine kleine Karte mit Kommunikationsempfehlungen. Bei der Taufe des Schiffes und beim Ablegen vom Hafen scheint noch die Sonne, doch zeichnen sich bald erste Wolken am Himmel ab. Einige Reisende geraten aneinander – über Kurs oder Führung – und der Himmel verdunkelt sich. Erste Tropfen fallen darnieder, und das Schiff wiegt sich in den Wellen, die zunehmend stärker werden. Dann bricht ein Sturm herein, Donner grollen, grelle Blitze zerschneiden die Luft. Einige Reisende irren umher, drohen zu verzweifeln, andere beschweren und streiten sich im Chaos oder werden bleich ob des schweren Seegangs. 

Dann Stille und spiegelglattes Meer. Mehr und mehr Reisende erblicken sich selbst im Wasser und dann auch einander. Es ist ganz ruhig – totenstill.

Und schließlich erreichen sie ein neues Ufer. Gemeinschaft.

Die Forschungsreisenden mit gebräunten Gesichtern und zerzaustem Haar sind verändert. Sie haben belastende Bürden abgelegt und bringen bei ihrer Rückkehr einen Schatz von Gruppenerfahrungen und ein Bündel von neuen Fähigkeiten mit.

“Ohne Titel” von Christel Duerrwald, lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0.

“Ohne Titel” von Christel Duerrwald, lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0.

Stefan Leisner

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